11. September 2014
Lesezeit ca. 16 Min.

Die Schlüsselzonenmassage ist eine alternative, reflexorientierte Massageform, die mit besonderen Zonen am Körper – den sogenannten Schlüsselzonen – arbeitet. Hintergrund ist das Phänomen des weitergeleiteten Schmerzes: Beschwerden zeigen sich manchmal nicht dort, wo sie entstehen, sondern „wandern" in eine andere Körperregion. Die Schlüsselzonenmassage greift diese Beobachtung auf und kann als wohltuende Tiefenmassage Verspannungen lösen und das Wohlbefinden unterstützen.

Key Facts – Schlüsselzonenmassage

  • Was es ist: Eine alternative, reflexorientierte Massageform, die mit besonderen „Schlüsselzonen" am Körper arbeitet.
  • Grundidee: Beschwerden können an eine andere Körperregion weitergeleitet werden – behandelt wird daher nicht nur die schmerzende, sondern auch die ursächliche Zone.
  • Technik: Eher tiefer, ruhiger Druck in festgelegter Reihenfolge – verwandt mit Bindegewebs- und Reflexzonenarbeit.
  • Mögliche Wirkung: Kann entspannen, Verspannungen lösen und das allgemeine Wohlbefinden unterstützen.
  • Wissenschaft: Es handelt sich um eine traditionelle, alternative Methode – wissenschaftliche Wirknachweise sind begrenzt.
  • Wichtig: Bei anhaltenden Schmerzen oder Erkrankungen gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
  • Lernen: Die Grundlagen der Wellness-Massage lassen sich flexibel im WHI-Heimstudium per DVD, Stream und Skript erarbeiten.

Was ist die Schlüsselzonenmassage?

Die Schlüsselzonenmassage gehört zu den weniger bekannten, alternativen Massageformen. Sie arbeitet nicht flächig über den gesamten Körper, sondern gezielt mit bestimmten Körperregionen, die als Schlüsselzonen bezeichnet werden. Die Idee dahinter: Bestimmte Areale stehen über das Nervensystem mit anderen Körperpartien in Verbindung. Wird an einer Schlüsselzone gearbeitet, soll sich dies auch auf die zugeordnete Region auswirken.

Anders als bei einer rein entspannenden Streichmassage steht hier ein systematisches Vorgehen im Vordergrund. Die Massage erfolgt typischerweise in einer festgelegten Reihenfolge und mit einem ruhigen, eher tiefer wirkenden Druck. Damit ist die Schlüsselzonenmassage methodisch mit der Reflexzonenarbeit und der Bindegewebsmassage verwandt, ohne mit ihnen identisch zu sein.

Wichtig zur Einordnung: Die Schlüsselzonenmassage ist eine traditionelle, komplementäre Methode aus dem Wellness- und Entspannungsbereich. Sie wird gern als wohltuende Tiefenmassage erlebt, ein wissenschaftlich abgesicherter Wirknachweis im medizinischen Sinne liegt jedoch nicht vor. Sie ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.

Eingeordnet in das große Feld der Massage steht die Schlüsselzonenmassage damit zwischen entspannenden Wellness-Anwendungen und reflexorientierten Konzepten. Sie versteht sich nicht als Konkurrenz zur klassischen Massage, sondern als eine spezielle Herangehensweise, die das Gesamterleben einer Massage um einen strukturierten, zonenbezogenen Gedanken ergänzt. Für viele Menschen liegt gerade in dieser ruhigen, bewussten Arbeitsweise der besondere Reiz.

Schlüsselzonen und der weitergeleitete Schmerz

Um die Grundidee zu verstehen, lohnt ein Blick auf ein Phänomen, das viele aus eigener Erfahrung kennen: Schmerzen können „wandern". Eine Stelle, die heute schmerzt, ist morgen vielleicht beschwerdefrei – dafür meldet sich eine ganz andere Region. In der Fachsprache spricht man hier vom übertragenen oder weitergeleiteten Schmerz: Ein Reiz wird über Nervenbahnen so verarbeitet, dass er an einer anderen Körperregion wahrgenommen wird als dort, wo er entsteht.

Die Schlüsselzonenmassage greift diese Beobachtung als Konzept auf. Statt ausschließlich die Stelle zu bearbeiten, an der etwas zu spüren ist, bezieht sie auch die zugeordnete Schlüsselzone mit ein. Dahinter steht der Gedanke, dass eine Verspannung oder Reizung in einem Bereich sich auf einen anderen auswirken kann.

Ein anschauliches Bild: Wer im Alltag eine einseitige Haltung einnimmt – etwa durch langes Sitzen am Schreibtisch – spürt die Folgen oft nicht dort, wo sie entstehen, sondern in einer ganz anderen Region, beispielsweise als Verspannung im Nacken oder im oberen Rücken. Die Schlüsselzonenmassage möchte solche Zusammenhänge berücksichtigen, indem sie nicht isoliert eine einzige Stelle bearbeitet, sondern den Körper als Geflecht zusammenhängender Bereiche betrachtet. Das macht das Vorgehen ruhiger und systematischer als eine spontane Lockerungsmassage.

Gleichzeitig ist Zurückhaltung wichtig: Die konkrete Zuordnung einzelner Zonen folgt traditionellen Modellen und persönlicher Erfahrung, nicht einer im medizinischen Sinne belegten Wirkkette. Wer die Methode ausprobiert, sollte sie deshalb als wohltuendes Entspannungsangebot verstehen, dessen Stärke im achtsamen, strukturierten Arbeiten liegt – und nicht als gesicherte Schmerztherapie.

Damit ein realistisches Bild entsteht, ist Vorsicht bei der Einordnung angebracht. Die folgende Liste fasst zusammen, wie das Konzept einzuschätzen ist:

  • Beobachtung statt Heilversprechen: Dass Schmerzen weitergeleitet werden können, ist ein bekanntes Phänomen – die Schlüsselzonenmassage „behandelt" es aber nicht im medizinischen Sinne.
  • Erfahrungsbasiert: Die Zuordnung von Schlüsselzonen beruht auf traditionellen Modellen, nicht auf gesicherten anatomischen Wirkketten.
  • Wohlbefinden im Fokus: Im Vordergrund steht der Entspannungs- und Wohlfühlaspekt, nicht eine therapeutische Zielsetzung.
  • Ärztliche Abklärung zuerst: Unklare, starke oder wiederkehrende Schmerzen gehören immer zuerst ärztlich untersucht.

Wie läuft eine Schlüsselzonenmassage ab?

Eine Schlüsselzonenmassage folgt in der Regel einem ruhigen, strukturierten Ablauf. Bevor mit der eigentlichen Massage begonnen wird, steht ein kurzes Gespräch und das Schaffen einer angenehmen Atmosphäre. Die folgenden Schritte beschreiben einen typischen Ablauf im Wellness-Kontext – sie sind keine medizinische Anleitung:

  1. Vorgespräch: Befinden, Vorlieben und mögliche Einschränkungen werden besprochen, damit die Anwendung angenehm bleibt.
  2. Vorbereitung: Eine ruhige Umgebung, eine bequeme Liege und eine angenehme Raumtemperatur schaffen die Grundlage zum Entspannen.
  3. Antasten: Die behandelnde Person tastet die relevanten Körperregionen ab und beginnt mit sanften, einleitenden Griffen.
  4. Arbeit an den Schlüsselzonen: In festgelegter Reihenfolge wird mit ruhigem, tiefer wirkendem Druck an den Schlüsselzonen und den zugeordneten Bereichen gearbeitet.
  5. Übergänge: Streichende Bewegungen verbinden die einzelnen Zonen und sorgen für ein harmonisches Gesamterleben.
  6. Ausklang: Sanftere, beruhigende Griffe und eine kurze Nachruhe runden die Anwendung ab.

Die Dauer einer Anwendung liegt je nach Konzept meist zwischen 30 und 60 Minuten. Wie intensiv der Druck gewählt wird, hängt vom Empfinden der massierten Person ab – angenehm ist immer wichtiger als „möglichst kräftig".

Entscheidend für ein gutes Ergebnis ist die laufende Rückmeldung: Eine erfahrene Fachkraft achtet während der gesamten Anwendung auf Atmung, Anspannung und kleine Reaktionen und passt Druck und Tempo entsprechend an. Gerade weil mit etwas tieferem Druck gearbeitet wird, sollte die Massage nie in Schmerz übergehen. Ein leichtes, „lösendes" Ziehen kann als angenehm empfunden werden – stechender oder scharfer Schmerz ist dagegen immer ein Signal, den Druck zurückzunehmen. Nach der Anwendung empfiehlt sich eine kurze Ruhephase, ausreichend Trinken und ein langsames Wiederaufstehen, damit der Entspannungseffekt nachwirken kann.

Ulrich Pötter, staatlich anerkannter Therapeut
Mein Expertenrat aus 20+ Jahren Praxis als staatlich anerkannter Therapeut:

Bei der Schlüsselzonenmassage entscheidet weniger die Kraft als die Aufmerksamkeit. Ich arbeite immer entlang der Rückmeldung der Person: Druck, der als angenehm und „lösend" empfunden wird, bringt deutlich mehr als ein forciertes Tiefenarbeiten, das verkrampfen lässt. Verstehen Sie die Methode als Wohlfühl- und Entspannungsangebot – und wenn jemand von dauerhaften oder starken Schmerzen berichtet, ist mein erster Rat immer die ärztliche Abklärung, nicht die nächste Massagesitzung.

Mögliche Wirkung und Nutzen

Wie bei anderen Wellness-Massagen liegt der wahrgenommene Nutzen vor allem im Bereich von Entspannung und Wohlbefinden. Viele Menschen empfinden eine ruhige, achtsame Massage als angenehm und entlastend. Die folgenden Punkte beschreiben mögliche Effekte, die im Wellness-Kontext berichtet werden – ohne Anspruch auf medizinische Wirkung:

  • Entspannung: Ruhige, gleichmäßige Griffe können helfen, körperlich und mental herunterzufahren.
  • Lösen von Verspannungen: Die Arbeit an angespannten Muskelpartien kann ein angenehmes „Lockerwerden" unterstützen.
  • Körperwahrnehmung: Die bewusste Zuwendung zu einzelnen Zonen kann das Gespür für den eigenen Körper fördern.
  • Wohlbefinden: Eine angenehme Massage kann das allgemeine Wohlbefinden und die Erholung unterstützen.
  • Auszeit: Schon der Rahmen – Ruhe, Wärme, Zuwendung – wirkt für viele als wohltuende Pause vom Alltag.

Wichtig bleibt die ehrliche Einordnung: Diese Effekte sind Erfahrungswerte aus dem Entspannungsbereich. Die Schlüsselzonenmassage ist kein Heilverfahren, und die wissenschaftliche Studienlage zu spezifischen Wirkungen ist begrenzt. Wer sie ausprobiert, sollte das mit der Erwartung „angenehme Entspannung" tun, nicht mit dem Anspruch einer medizinischen Therapie.

Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist dabei der Rahmen der Anwendung selbst. Bewusste Zuwendung, eine ruhige Umgebung und das Gefühl, sich für eine Weile fallen lassen zu dürfen, tragen wesentlich zum Wohlbefinden bei. Viele Menschen berichten, dass schon das achtsame Innehalten – die Pause vom Alltag, das bewusste Spüren des eigenen Körpers – als wohltuend erlebt wird. Genau hier liegt die Stärke der Schlüsselzonenmassage als Wellness-Angebot: Sie verbindet eine strukturierte Massagetechnik mit einem ruhigen, achtsamen Setting.

Abgrenzung zur klassischen Massage

Die klassische Massage und die Schlüsselzonenmassage verfolgen unterschiedliche Schwerpunkte. Während die klassische Massage flächig über größere Muskelgruppen arbeitet und vor allem Durchblutung und Lockerung im Blick hat, setzt die Schlüsselzonenmassage gezielter an einzelnen Zonen an und folgt einem reflexorientierten Gedanken. Die folgende Übersicht stellt die wichtigsten Unterschiede gegenüber:

AspektKlassische MassageSchlüsselzonenmassage
Ansatzflächige Arbeit über Muskelgruppengezielte Arbeit an einzelnen Schlüsselzonen
GrundideeLockerung & Durchblutung lokalreflexorientiert, bezieht zugeordnete Regionen ein
Druckvariabel, oft streichend-knetendruhig, eher tiefer, in festgelegter Reihenfolge
Einordnungetablierte Massagetechniktraditionelle, alternative Methode
ZielEntspannung & allgemeines WohlbefindenEntspannung & Wohlbefinden über das Zonenkonzept

In der Praxis schließen sich beide Formen nicht aus. Viele Wellness-Anwendungen kombinieren Elemente verschiedener Techniken, je nachdem, was die Person als angenehm empfindet. Für eine Massagepraxis kann die Schlüsselzonenmassage eine interessante Ergänzung des Angebots sein.

Für Anbietende lohnt sich der Blick auf die Positionierung: Während die klassische Massage zum Standardrepertoire gehört, hebt sich eine spezielle, reflexorientierte Technik im Angebot hervor und kann Kundinnen und Kunden ansprechen, die gezielt nach „etwas Anderem" suchen. Die solide Beherrschung der klassischen Grundtechniken bleibt dabei das Fundament – wer die Basis sicher kann, ergänzt spezielle Methoden wie die Schlüsselzonenmassage mit deutlich mehr Sicherheit und Wirkung.

Für wen ist die Schlüsselzonenmassage geeignet?

Als Wellness-Anwendung richtet sich die Schlüsselzonenmassage an Menschen, die eine ruhige, gezielt arbeitende Massage als angenehm empfinden. Bevor Sie eine Anwendung in Anspruch nehmen oder anbieten, hilft eine kurze Einordnung, für wen sie sich eignet – und wann Zurückhaltung angebracht ist:

  • Erholungssuchende: Wer eine bewusste Auszeit und Entspannung sucht.
  • Menschen mit Alltagsverspannungen: Etwa bei stressbedingter Anspannung im Wohlfühl-Rahmen.
  • Wellness-Interessierte: Personen, die alternative Massageformen kennenlernen möchten.
  • Massagefachkräfte: Wellnessprofis, die ihr Angebot um eine besondere Technik erweitern wollen.

Wie bei jeder Massage gibt es Situationen, in denen eine Anwendung nicht oder nur nach ärztlicher Rücksprache erfolgen sollte. Diese Kontraindikationen sind unbedingt zu beachten:

  • Akute Entzündungen, Fieber oder Infekte – hier ist Ruhe und ggf. ärztliche Abklärung angezeigt.
  • Frische Verletzungen, offene Wunden oder Hauterkrankungen im Massagebereich.
  • Thrombose oder Thromboseverdacht – niemals massieren, sofort ärztlich abklären.
  • Akute, unklare oder starke Schmerzen – diese gehören zuerst medizinisch untersucht.
  • Schwere Grunderkrankungen (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen) – nur nach ärztlicher Rücksprache.
  • Schwangerschaft – nur nach Absprache mit Ärztin/Arzt oder Hebamme.

Im Zweifel gilt immer: erst ärztlich abklären, dann entspannen. Eine Massage ersetzt keine medizinische Untersuchung oder Behandlung.

Schlüsselzonenmassage und Wellness-Massage im Heimstudium lernen

Wer mit Massage arbeiten oder das nötige Grundwissen flexibel von zu Hause erwerben möchte, findet im Heimstudium von Wellnessheimstudium International (WHI) eine gut strukturierte Grundlage. Die Schlüsselzonenmassage ist eine spezielle, ergänzende Technik – ein solides Fundament in der Wellness-Massage ist dafür die ideale Basis.

Das WHI-Heimstudium ist konsequent auf flexibles Lernen ausgerichtet. Statt an feste Termine gebunden zu sein, erarbeiten Sie die Inhalte in Ihrem eigenen Tempo:

  • Lehrmaterial auf DVD, Stream und als Download – kombiniert mit verständlichen Skripten.
  • Theorie und Praxis Schritt für Schritt erklärt, so wie es in keiner fundierten Massage-Ausbildung fehlen darf.
  • Frei einteilbar – weder an Ort noch Zeit gebunden, ideal neben Beruf oder Familie.
  • Ohne Prüfungsstress – das Zertifikat des Lehrinstituts erhalten Sie zusammen mit dem Lehrmaterial.
  • Erweiterbar – wer tiefer einsteigen möchte, kombiniert mehrere Techniken zum kompletten Praktiker-Heimstudium.

Wellness-Massage bequem von zu Hause lernen

Im WHI-Heimstudium vermitteln erfahrene Fachkräfte die Grundlagen der Wellness-Massage auf DVD, als Stream und als Download – inklusive Zertifikat, ohne Prüfungsstress und in Ihrem eigenen Tempo. Wer richtig durchstarten möchte, holt sich gleich das komplette Praktiker-Heimstudium mit mehreren Massage-Techniken und Print-Zertifikat.

Fazit

Die Schlüsselzonenmassage ist eine traditionelle, alternative Massageform, die das bekannte Phänomen des weitergeleiteten Schmerzes als Konzept aufgreift und gezielt mit „Schlüsselzonen" arbeitet. Als ruhige, achtsame Tiefenmassage kann sie entspannen, Verspannungen lösen und das Wohlbefinden unterstützen – ein medizinisches Heilverfahren ist sie nicht, und die wissenschaftliche Studienlage zu spezifischen Wirkungen bleibt begrenzt. Bei starken, anhaltenden oder unklaren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände. Wer die Grundlagen der Wellness-Massage flexibel lernen möchte, findet im WHI-Heimstudium per DVD, Stream und Download einen praxisnahen, ortsunabhängigen Einstieg – mit Zertifikat und im eigenen Tempo.

Häufige Fragen zur Schlüsselzonenmassage

Was sind Schlüsselzonen bei der Schlüsselzonenmassage?

Als Schlüsselzonen werden bestimmte Körperregionen bezeichnet, die nach dem zugrunde liegenden Konzept mit anderen Bereichen in Verbindung stehen. Die Massage arbeitet gezielt an diesen Zonen, statt nur die Stelle zu bearbeiten, an der etwas spürbar ist. Es handelt sich um ein traditionelles, erfahrungsbasiertes Modell aus dem Wellness-Bereich.

Was hat die Schlüsselzonenmassage mit weitergeleitetem Schmerz zu tun?

Das Konzept greift die Beobachtung auf, dass Schmerz manchmal an einer anderen Körperregion wahrgenommen wird als dort, wo er entsteht – der sogenannte übertragene oder weitergeleitete Schmerz. Die Schlüsselzonenmassage bezieht deshalb auch zugeordnete Zonen mit ein. Eine medizinische „Behandlung" weitergeleiteter Schmerzen ist damit aber nicht gemeint.

Kann die Schlüsselzonenmassage Schmerzen heilen?

Nein. Die Schlüsselzonenmassage ist eine alternative Wellness-Methode und kein Heilverfahren. Sie kann als angenehme, entspannende Tiefenmassage erlebt werden und das Wohlbefinden unterstützen. Bei Schmerzen oder Erkrankungen ist immer zuerst eine ärztliche Abklärung sinnvoll.

Wie läuft eine Behandlung ab und wie lange dauert sie?

Nach einem kurzen Vorgespräch wird in ruhiger Atmosphäre in festgelegter Reihenfolge mit eher tiefem, angenehmem Druck an den Schlüsselzonen gearbeitet, verbunden durch streichende Übergänge. Eine Anwendung dauert je nach Konzept meist zwischen 30 und 60 Minuten. Angenehm empfundener Druck ist dabei wichtiger als möglichst kräftiges Arbeiten.

Wann sollte ich keine Schlüsselzonenmassage machen lassen?

Bei akuten Entzündungen, Fieber, frischen Verletzungen, offenen Wunden, Thrombose oder Thromboseverdacht sowie bei unklaren oder starken Schmerzen sollte keine Massage erfolgen. Auch in der Schwangerschaft und bei schweren Grunderkrankungen gilt: vorher ärztliche Rücksprache. Im Zweifel zuerst medizinisch abklären lassen.

Kann ich die Schlüsselzonenmassage im Heimstudium lernen?

Die Schlüsselzonenmassage ist eine spezielle Ergänzungstechnik. Ein solides Fundament dafür ist die Wellness-Massage, deren Grundlagen Sie im WHI-Heimstudium flexibel per DVD, Stream und Skript erarbeiten können – ortsunabhängig, im eigenen Tempo und mit Zertifikat. Wer tiefer einsteigen möchte, kombiniert mehrere Techniken im Praktiker-Heimstudium.

Quellen & Weiterführende Literatur

  1. Wikipedia: Massage – Überblick über Grundlagen, Formen und Einordnung der Massage.
  2. Wikipedia: Reflexzonenmassage – Hintergrund zur reflexorientierten Massagearbeit.
  3. DocCheck Flexikon: Übertragener Schmerz – fachliche Einordnung des Phänomens weitergeleiteter Schmerzen.
Ulrich Pötter

Ulrich Pötter

Geschäftsführer & Ausbildungsexperte der WellnessInPerfektion WIP GmbH

Ulrich Pötter ist Gründer und Geschäftsführer der WellnessInPerfektion WIP GmbH und seit über 25 Jahren als staatlich anerkannter Therapeut tätig. Er ist Autor mehrerer staatlich zugelassener Fernlehrgänge (Klett-Verlag) und verantwortet die fachliche Qualität aller Lehrgänge.

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Über den Autor
Autorenbild Ulrich Pötter
Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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Profilbild von Heike Regenberg
vor 2 Wochen
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Heike Regenberg
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