10. Mai 2016
Lesezeit ca. 5 Min.

Müssen Schulkinder, die unter einem Aufmerksamkeitsdefizit leiden und hyperaktiv sind, wirklich schon in jungen Jahren umstrittene, möglicherweise gesundheitsschädliche Medikamente, wie beispielsweise Ritalin einnehmen? Immer mehr Ärzte und Heilpraktiker weisen schon längere Zeit darauf hin, dass sich mit Massagen die Verhaltensprobleme von hyperaktiven Kindern lindern lassen. Und das mit Sicherheit ohne Nebenwirkungen. Eltern können die Massage lernen, um ihr Kind alternativ zu behandeln.

Warum Psychostimulanzien zur Behandlung von ADHS kritisch zu hinterfragen sind

Psychostimulanzien wie beispielsweise Ritalin sind anscheinend bei Weitem nicht so ungefährlich, wie es von vielen Eltern angenommen wird. Immer mehr Ärzte warnen vor der Einnahme, denn sie befürchten, dass Kinder eine Abhängigkeit entwickeln und dass sich die Psyche der Kinder langfristig verändert. Dass diese Befürchtungen nicht aus der Luft gegriffen sind, beweisen mittlerweile zahlreiche Studien. Ein weiterer Nachteil ist, dass Psychostimulanzien zwar die ADHS-Symptome lindern, aber oft Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit, Herzrasen, Kopfschmerzen und Nervosität hervorrufen. Zudem ist die Gefahr der Überdosierung niemals ausgeschlossen.

ADHS mit Massagen behandeln

Die University of Miami belegt mit einer Studie, dass regelmäßige Massagen eine wirksame Behandlung der ADHS-Symptome möglich macht. Heranwachsenden Jungen wurde täglich eine fünfzehnminütige Massage verabreicht, worauf diese sich in der Schule besser konzentrieren konnten und wesentlich ausgeglichener und glücklicher waren als diejenigen Kinder, die lediglich an einer Entspannungstherapie ohne Massageanwendungen teilnahmen. Durch Massagen erfahren gerade Kinder die dringend benötigte physische Nähe, wodurch sich das Nervensystem beruhigt. Das Stresshormon Cortisol senkt sich ab, wodurch die übersteigerte Kampf- oder Fluchtreaktion abgemildert wird. Der Gegenleistung kann wesentlich verbessert werden. So tritt beispielsweise eine erhöhte Wachsamkeit ein, die zur Konzentrationssteigerung beiträgt. Nachgewiesen ist auch, dass Massagen Depressionen entgegenwirken.

Eltern können eine Massage lernen, um ihr Kind alternativ zu behandeln

Selbstverständlich können Eltern mit ihren Kindern auch die Dienstleistungen eines Masseurs in Anspruch nehmen. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass Eltern selbst eine Massage lernen, um ihr Kind zu behandeln. Doch bringt es einige Vorteile mit sich:

  • Eltern, die eine Massage lernen, sind nicht an die Termine einer Massagepraxis gebunden und können ihr Kind tagtäglich selbst massieren.
  • Wer selbst massieren kann, spart sich das oftmals teure Honorar für einen professionellen Masseur. Deshalb ist eine Massageausbildung besonders solchen Eltern zu empfehlen, denen der finanzielle Background zur alternativen ADHS-Behandlung fehlt.
  • Nachweislich entsteht durch die persönliche Massage eine stärkere emotionale Bindung zwischen Eltern und Kind.
  • Ein Kind vertraut seinen Eltern und kann sich deshalb wesentlich besser entspannen, wodurch die Massage noch größere Wirkung zeigt.

Weshalb eine professionelle Massageausbildung wichtig ist

Eltern, die eine Massage lernen möchten, sollten eine professionelle Massageausbildung absolvieren. Denn sie müssen die Massagetechniken korrekt anwenden, um ihr Kind erfolgreich therapieren zu können. Massageanleitungen aus dem Internet ersetzen keine Ausbildung. Es kann viel falsch gemacht werden. Beispielsweise ist bei einer Massage der Druck auf die Wirbelsäule zu vermeiden. Auch der Bereich der Nieren sollte nur sehr vorsichtig massiert werden. Es darf nicht vergessen werden, dass mit einer falsch angewendeten Massage die Gesundheit des Kindes gefährdet werden kann. So darf beispielsweise auch nicht massiert werden, wenn ein Kind unter bestimmten Krankheiten leidet.

Die größte Motivation für eine professionelle Massageausbildung dürfte aber sein, dass richtig angewendete Massagetechniken dazu beitragen, schnelle Behandlungserfolge zu erzielen. Je schneller die Alternativbehandlung anschlägt, desto früher kann die Medikamentendosis verringert bzw. ganz abgesetzt werden.

Wo können Eltern eine professionelle Massage lernen?

Das Problem der meisten Eltern ist, dass sie nur wenig Zeit zur Verfügung haben, weil sie berufstätig sind und gerade bei Kindern mit ADHS ihre ständige Anwesenheit erforderlich ist. Nur die wenigsten von ihnen können mehrere Wochen oder gar Monate in eine professionelle Massageausbildung investieren, die meist eine längere Abwesenheit vom Wohnort erfordert. Für alle diese Eltern ist ein WHI-Heimstudium die geschickteste Lösung. Denn gelernt bequem und zeitlich unabhängig im eigenen Zuhause. Das Lernmaterial wird in Form von Skripten, Videos und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt.

Im WHI-Heimstudium werden folgende Inhalte angeboten:

  • Klassische Ganzkörpermassage
  • Fußreflexzonen-Massage
  • Shiatsu-Massage
  • Präventive Lymphdrainage

Also alles Massagetechniken, die zu einer alternativen oder begleitenden Behandlung von ADHS empfohlen sind.

Ein weiterer großer Vorteil des WHI-Heimstudiums

Die Ausbildung kann nicht nur zur Behandlung des eigenen Kindes genutzt werden, sondern bietet dem Absolventen die Möglichkeit, sich als Masseur eine berufliche oder nebenberufliche Existenz aufzubauen. So bietet das Massieren lernen einen zusätzlichen Nutzen. Wird die Massage vom eigenen Kind nicht mehr benötigt, so war die Ausbildung nicht vergebens und kommt möglicherweise anderen Kindern oder auch Erwachsenen zugute.

Fazit: ADHS bei Kindern muss nicht zwingend medikamentös behandelt werden, weil Psychostimulanzien sehr umstritten sind und die Gesundheit von Kindern schädigen können. Massagen zählen als alternative Behandlungsmethode, sind aber nur wirksam, wenn sie fachgerecht angewendet werden. Eltern können die Massage lernen, damit sie von Öffnungszeiten und Terminen einer Massagepraxis unabhängig sind. Es empfiehlt sich ein WHI-Heimstudium, weil es günstig ist und eine Abwesenheit vom Wohnort nicht erforderlich ist. Die Ausbildung kann zusätzlich zur Existenzgründung genutzt werden. Weiterführende Informationen sind auf der dieser Website zu finden.

Über den Autor
Autorenbild Ulrich Pötter
Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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Profilbild von Stella Stahlhofen
vor einer Woche
Ich habe meine Lizenzen über 12 Monate bei der ILS Akademie absolviert und bin rundum zufrieden. Die Betreuung war durchgehend hervorragend – bei Fragen oder Unsicherheiten war immer jemand erreichbar und hilfsbereit. Die Dozenten sind fachlich extrem kompetent und gleichzeitig sehr motivierend. Besonders positiv hervorheben möchte ich das umfangreiche und verständlich aufbereitete Studienmaterial, das sowohl theoretisch als auch praxisnah aufgebaut ist und einen wirklich gut auf die Prüfungen vorbereitet. Ein großes Highlight war für mich auch die Prüfung selbst: Ralf Stirpeiks als Prüfer ist ein absoluter Top-Lehrer – menschlich wie fachlich ein mega Typ. Man fühlt sich ernst genommen, fair geprüft und gleichzeitig ermutigt, sein Bestes zu zeigen. Ich kann die ILS Akademie jedem empfehlen, der eine fundierte, strukturierte und hochwertige Ausbildung im Fitness- und Medical-Fitness-Bereich sucht. Für mich war es die richtige Entscheidung.
Stella Stahlhofen
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vor 3 Wochen
Ich habe am vergangenen Wochenende mein Fernstudium bei der Deutschen Akademie für Massagepraktiken abgeschlossen. Die Betreuung vor Ort war GROSSARTIG! Die Räume sind groß, hell und gut ausgestattet. Die leitende Ausbilderin hat sich für JEDEN Zeit genommen, Fragen ruhig und ausführlich beantwortet sowie viele praktische Tipps gegeben. Man wurde durchaus und wortwörtlich an die Hand genommen und im Bereich Massage und Prävention noch intensiver an die verschiedenen Themen und Praktiken herangeführt. Unsicherheiten wurden mir persönlich dadurch genommen und ich fühle mich bestens vorbereitet für den nächsten Schritt. Das ganze Seminar war sehr gut aufgebaut und anspruchsvoll, aber trotzdem entspannt in der Durchführung. Wir hatten sehr viel Spaß und es wurde nicht langweilig. Die Geschäftsleitung hat sich ebenfalls Zeit für uns genommen und man konnte sich in Gesprächen sehr gut austauschen. FAZIT: JEDERZEIT UND GERNE WIEDER!
Marlen Ackermann
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vor einem Monat
Sehr empfehlenswert! Der Seminarraum war sauber und gut ausgestattet (Hanteln, Bänke etc.). Besonders positiv hervorheben möchte ich den Prüfer Ralf Stirpeik: Er war sehr freundlich, hat eine entspannte Atmosphäre geschaffen und alle Inhalte verständlich erklärt. Zudem wurden alle Fragen zur Prüfung in der Gruppe ausführlich besprochen. Insgesamt ein sehr professioneller Ablauf und angenehmer Aufenthalt. Danke dafür 👋🏼
Laura L.
Profilbild von Corinna Baaske
vor 2 Monaten
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Corinna Baaske
Profilbild von Tagesmutti Schreiber
vor 7 Monaten
Der online Kurs war sehr interessant und informativ. Es wurden alle Fragen sofort und kompetent beantwortet. Der Ablauf war sehr strukturiert und auch die Pausen wurden eingehalten. Die Dozenten haben sich abgewechselt und somit mehr Abwechslung rein zu bringen, was sehr gut gelungen ist. Ich habe sehr viel neues gelernt und es wurde alles sehr anschaulich erklärt und wiederholt.
Tagesmutti Schreiber