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Basierend auf 535 Bewertungen

WIP Akademie | Massage- & Fitnesstrainer Ausbildungen | SWAV / DAFMP / DAFMF
4.9
535 Rezensionen
Profilbild von Martin Thissen
in der letzten Woche
Der Lehrgang zum Fitnesscoach lässt sich ideal neben dem Hauptberuf absolvieren, ohne dabei Abzüge beim übermitteltem Wissen zu haben. Das Seminar war definitiv lebhaft gestaltet und auf Fragen wurde ausführlich geantwortet. Insgesamt absolut ne runde Sache!
Martin Thissen
Profilbild von Laura Richter
vor einem Monat
Ich war sehr zufrieden. Die Dozenten waren super nett und haben wirklich alles bestens erklärt. Ich fand die zwei Tage wirklich toll und aufschlussreich und fühle mich nun ein wenig beruhigter um die Prüfung anzugehen.
Laura Richter
Profilbild von Jana Mühlbauer
vor einem Monat
Kann ich nur empfehlen, ich wurde während dem Studium bestens betreut. Bei Fragen gab es immer einen Ansprechpartner und die Einsendeaufgaben wurden schnell und mit guten Kommentaren korrigiert. Alle waren sehr nett. Das Praxisseminar über 2 Tage mit Abschlussprüfung ist ein Highlight. Alles bestens organisiert, herzlich und lehrreich. Ein herzliches Dankeschön…
Jana Mühlbauer
Profilbild von Sonja Schranz
vor einem Monat
Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mit dem runterladen. Nach einer kurzen Email, die sehr schnell beantwortet wurde und mir Tipps gegeben wurden, klappte es sehr schnell, dass ich den Kurs beginnen konnte. Der Kurs war logisch und verständlich aufgebaut, ebenso die Videos. Ich würde jederzeit wieder einen Kurs bei SWAV Berlin absolvieren.
Sonja Schranz
Profilbild von Steffen Heinemann
vor 2 Monaten
Ich habe viel dazu gelernt und auch einzelne meiner Sichtweisen überdacht. Zum Lernen oder Nachschlagen empfiehlt es sich die einzelnen Lernabschnitte auszudrucken. Geschätzt sind das bestimmt über 500 Seiten. Das Lernen war Abends auf dem Sofa oder auch unterwegs gut möglich. Strukturierter Aufbau und gut verständlich. Erfahrungen kann man allerdings nur in der täglichen Praxisanwendung bekommen. Ich bin darüber froh die Ausbildung gemacht zu haben, war und ist eine Bereicherung.
Steffen Heinemann

Was tun bei Nackenschmerzen? Symptome, Ursachen, Übungen & was schnell hilft

Nackenschmerzen sind ein häufiges Problem, was sich nicht nur in Verbindung mit Verspannungen zeigt, sondern zahlreiche Auslöser besitzt. In dem Zusammenhang können die Schmerzen unterschiedlich stark ausgeprägt sein und sich sowohl punktuell als auch über den ganzen Nackenbereich hinweg bis zu den Schultern ziehen. Weiterhin gibt es Schmerzsituationen, die andere Symptome wie Übelkeit, Schwindel, Mobilitätsprobleme oder andere Dysbalancen mit sich bringen. Welche Nackenschmerzen Ursachen es dabei gibt, welche Nackenschmerzen Symptome auftreten und wie sich Nackenschmerzen behandeln lassen, darüber berichten wir in unserem heutigen Ratgeber.

Nackenschmerzen – Problem mit vielen Facetten

Bestimmt kennst Du das Problem, der Nacken schmerzt, es stellt sich das Gefühl ein, man könne seinen Kopf nicht mehr richtig nach links oder rechts drehen, die Muskulatur brennt und der Kopf fühlt sich schwer an. Die Rede ist von Nackenschmerzen, welche nach Rückenproblemen die am häufigsten einsetzenden Dysbalancen sind. Hauptsächlich zeigen sich die Schmerzen seitlich am Hals und in der Schulter, betreffen bestimmte Triggerpunkte im Nacken oder strahlen sogar in Rücken, Arm sowie Kopf aus. Medizinisch ist oft die Rede von einem HWS-Syndrom als Sammelbezeichnung für die unterschiedlichsten Symptome, welche den Bereich Nacken, Schulter und Arm betreffen. Auch der Begriff Zervikalsyndrom fällt des Öfteren, wenn es um Nackenprobleme geht, die sich zunächst noch nicht weiter definieren lassen. In dem Zusammenhang erweist sich die Halswirbelsäule als empfindsames Geflecht aus sieben Wirbeln, Muskeln, Spinalnerven und Bandscheiben, die allesamt für die Schmerzproblematik verantwortlich sein könnten.

Nackenschmerzen Ursachen

Nackenschmerzen können zahlreiche Auslöser haben, die spezifisch (mit klar erkennbaren Gründen) oder unspezifisch (ohne sofort diagnostizierbare Röntgen/MRT-Abbildungen) auftreten, darunter:

  • Fehlhaltungen und Überbelastungen
  • Verspannungen der Muskulatur
  • Verklebte Faszien
  • Abnutzungserscheinungen im Alter
  • Überstreckungen der Nackenmuskeln
  • Verschleißerscheinungen
  • Verschobene Wirbel
  • Seelische Anspannung
  • Schweres Heben oder starke Erschütterungen
  • Zugluft
  • Depressionen
  • Soziale Faktoren wie eine mangelhafte Unterstützung
  • Fehlstellungen in der Halswirbelsäule
  • Entzündungen
  • Ausstrahlende Schmerzen aufgrund von Schulter- oder Kopfbeschwerden
  • Erkältungen und Infektionen
  • Bewegungsmangel
  • Mangelnde Durchblutung
  • Schiefhalssyndrom
  • Bandscheibenschaden
  • Kieferprobleme

Nackenschmerzen Symptome

Nackenschmerzen haben verschiedene Symptome, die sich einerseits durch die unterschiedlichen Auslöser voneinander abgrenzen lassen und andererseits je nach Schwere der Problematik sowie Empfindsamkeit des Betroffenen auftreten. Eine typische Symptomatik wäre im Zuge dessen wie folgt:

  • Kopf- und Nackenschmerzen in verschiedenen Intensitäten
  • Übelkeit
  • Schwindelgefühle
  • Brennendes Gefühl in der Nackenregion
  • Bewegungseinschränkungen/Muskelsteife
  • Schmerzen in Schultern, Armen und Händen
  • Kribbeln in den Fingern
  • Taubheitsgefühle in den oberen Extremitäten
  • Ohrensausen
  • Verschwommene Sicht
  • Hitze- oder Kältegefühl
  • Muskelzittern
  • Zahnschmerzen
  • Kieferschmerzen
  • Schluckschwierigkeiten
  • Nebenhöhlenschmerzen

Außerdem können sich die Nackenschmerzen Symptome auf den allgemeinen Mentalzustand auswirken, wodurch sich eine Unruhe, ein seelisches Ungleichgewicht, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder eine niedergeschlagene Stimmung zeigen. Gleichgewichtsstörungen sowie Erbrechen und/oder das Auftreten von Pseudoschmerzen in benachbarten Regionen, die eigentlich gesund sind, lassen sich ebenfalls unter den Beschwerden zusammenfassen, die von dem Nacken ausgehen können.

Triggerpunkte im Nacken

Triggerpunkte sind im gesamten Körper präsent und beschreiben winzige muskuläre Verhärtungen, die sich wie ein Knubbel bemerkbar machen und zu unangenehmen Schmerzen führen. Beim Nacken zeigen sich die Punkte oftmals zwischen dem Nackenbereich und den Armen innerhalb der Schultermuskulatur. Die muskulären Verhärtungen sind auch Nackenschmerzen Ursachen, die sich nur sehr schwer auf klassische Weise diagnostizieren lassen. Mit einer gezielten Triggerpunktstimulation, passenden Massagetechniken und Ruhe lassen sich die Knötchen jedoch meist erfolgreich bekämpfen.

Frau mit Rückenschmerzen

Nackenschmerzen behandeln

Sobald starke Nackenschmerzen auftreten, ist eine passende Hilfe erforderlich. Hierbei orientiert sich die Behandlung an der Stärke des Schmerzreizes und den eventuell einsetzenden Begleitsymptomen. Allgemein gilt: Solltest Du sehr heftige Schmerzattacken verspüren, weitere Nackenschmerzen Symptome wie Schwindel, Übelkeit, Bewegungseinschränkungen oder ein Unwohlsein wahrnehmen, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Er trifft nach einer Untersuchung die passende Diagnose und kann auch entscheiden, ob sich das Beschwerdebild durch ein paar Nackenschmerzen Übungen Zuhause wieder aufheben ließe oder eine professionelle Physiotherapie verordnet werden muss.

Frau mit Kühlpack im Nacken

Nackenschmerzen was tun?

Wenn Du die Nackenschmerzen erfolgreich loswerden möchtest, gibt es unterschiedliche Behandlungsansätze, die sich sowohl auf konservativer Ebene als auch in alternativen Bereichen aufhalten. So könntest Du zum Beispiel für die Nackenschmerzen eine Salbe nutzen. Es gibt unterschiedliche Präparate von verschiedenen Anbietern, die durch ihre enthaltenen Inhaltsstoffe dazu beitragen, Verkrampfungen oder Blockaden im Nacken wieder aufzuheben.

Auch ein Wärme Kissen gegen Nackenschmerzen, die bereits erwähnten Medikamente zur Schmerzlinderung sowie Ruhe sind sehr wichtig, damit der Schmerzreiz gelindert und die Nackenschmerzen Ursachen aufgehoben werden.

Ziel einer Behandlung ist es schließlich nicht nur, den Schmerz an sich zu bekämpfen, sondern viel eher den Auslöser zu finden und dauerhaft zu stoppen, damit sich die Nackenmuskulatur auf lange Sicht betrachtet wieder regulieren kann.

In akuten Fällen würde sich auch eine Injektion anbieten, um eine schnelle sowie erfolgreiche Bekämpfung des Schmerzes zu erzielen. Der Arzt spritzt hier entweder Schmerzmittel oder Muskelrelaxantien, die der Verkrampfung und dem Schmerz entgegenwirken. Sie eignen sich nur bedingt für eine Schmerztherapie und sollten nicht in Verbindung mit Maschinenführungen und Verkehrstüchtigkeit angewandt werden.

An gesunden Personen könnte auch eine Chiropraktik hilfreich sein, um in einem akuten Zustand oder präventiv dazu beizutragen, dass sich der Schmerz lindern lässt, während letztlich ebenfalls die fernöstlichen Methoden wie eine Akkupunktur gegen chronische Nackenschmerzen, eine Elektrotherapie durch den Einsatz von Strom zur Schmerzreduktion, eine Kieferngelenkstherapie und eine Veränderung des Lebenswandels sinnvoll wären. Hier ist es wichtig, auf Bewegung, Stressminderung, eine ergonomische Schlafposition und die Vermeidung von Fehlhaltungen sowie Übergewicht zu achten.

Nackenschmerzen-Übungen

Entscheidend für die Bekämpfung der Problematik ist eine gezielte Schmerztherapie, welches sich aus manuellen Techniken, Nackenschmerzen Übungen, Haltungsverbesserungen und auch Dehnungen zusammensetzt.

Bezogen auf die Übungen findest Du nachfolgend einige Möglichkeiten, dem Schmerz entgegenzutreten.

Übung 1

  • Begib Dich in den Schneidersitz, der Rücken bleibt gerade
  • Winkle Deinen linken Arm an, um Deine Schulter während der Dehnung nicht nach oben zu ziehen
  • Drehe den Kopf um etwa 45 Grad zur linken Seite
  • Greife mit Deiner rechten Hand über Kopf an das linke Ohr
  • Ziehe das Kinn soweit es geht in Kehlkopfrichtung. Du wirst eine Dehnung im Nacken verspüren
  • Verweile rund zwei Minuten in der Position und achte auf eine gleichmäßige Atmung
  • Absolviere jetzt einen Seitenwechsel und wiederhole die Übung auf der anderen Seite

Diese Übung eignet sich auch bei Verspannungen im Nacken.



Übung 2

Diese Übung ist für die Bekämpfung von Nackenschmerzen aufgrund des Schiefhalses gedacht. Hier geht es darum, auf lange Sicht betrachtet eine Veränderung der Ansteuerung zu erhalten, die auf Deine muskulären Fasern einwirkt, um die Überspannungen zu lösen und die Kopfhaltung ganz langsam wieder zu normalisieren.

  • Setze Dich in aufrechter Position auf einen Stuhl
  • Nutze Faszienkugeln als Hilfsmittel
  • Suche Dir an der passenden Schulter den Punkt, an welchem sich Schulterblatt auf der hinteren Seite und Schlüsselbein auf der Vorderseite treffen
  • Positioniere die Faszienkugel an jener Stelle und rolle vorsichtig, beginnend am Rand des Knochens bis zur Schulterblattecke langsam aber intensiv aus
  • Rolle mit der Kugel zurück zum Ausgangspunkt, sobald Du die Schulterblattecke erreicht hast, wandere dabei etwas weiter vor in Richtung der Schlüsselbeinhinterkante. Gerade in der kleinen Wölbung zwischen Schulter und Hals befinden sich oftmals sehr starke Verhärtungen, die Du aufheben solltest.
  • Setze den Faszienball seitlich am Hals an und rolle langsam sowie intensiv nach unten
  • Platziere den Ball oder eine kleine Faszienrolle ein Stück weiter hinten an Deinem Hals und wiederhole das Rollen, bis Du eine Veränderung innerhalb der Faszien oder Muskeln verspürst
  • Setze ein letztes Mal etwas schräger am Nacken an und rolle ganz behutsam nach unten aus




Übung 3

  • Platziere Dich auf dem Stuhl, der Rücken bleibt gerade, und drehe Deinen Kopf um circa 45 Grad zur linken Seite
  • Winkle den linken Arm an, balle die Hand zur Faust und drücke die linke Schulter ganz sanft nach unten
  • Greife nun mit Deiner anderen Hand über Kopf an das linke Ohr und ziehe den Kopf nach vorn in Richtung unten rechts, bis Du ein Dehngefühl verspürst
  • Konzentriere Dich mit dem Blick immer auf Deine linke Faust
  • Verweile etwa zwei Minuten in der Position
  • Wiederhole die Übung auch für die andere Seite

Diese Übung eignet sich besonders zur Aufhebung eines HWS-Syndroms.




Übung 4

  • Lehne Dich an eine glatte Fläche wie eine Tür oder eine Wand
  • Der Hinterkopf sowie die Schulter müssen fest gegen die Wand gedrückt werden
  • Bemühe Dich, die Halswirbelsäule in Richtung der ebenen Fläche zu drücken
  • Nutze eine Intensität, die nicht schmerzhaft und weiterhin angenehm bleibt
  • Halte den Druck für wenige Minuten aufrecht
  • Wiederhole die Übung mehrmals pro Tag

Diese Übung zielt besonders auf die Schulterpartie ab, um jene zu entspannen

  • Platziere Dich wieder aufrecht gegen eine glatte Fläche, lass die Arme hängen und die Schultern sinken
  • Strecke beide Arme aus und hebe sie ganz vorsichtig an, bis sie einen rechten Winkel zu Deinem Körper bilden
  • Achte darauf, dass die Arme gestreckt sind, während die Schultern nach unten gezogen werden
  • Du solltest einen Zug innerhalb der Muskulatur, dem Nacken, den Armen oder auch den Schultern verspüren
  • Bleibe in der Position und verharre innerhalb dieses Zuggefühls
  • Wiederhole die Übung mehrfach

Tipp: Insofern Du Deine Finger spreizt, kannst Du diesen Muskelzug noch weiter intensivieren

Übung 5

  • Du stellst Dich aufrecht mit geradem Rücken hin und greifst mit Deinen beiden Armen an Deinen Hinterkopf
  • Ziehe nun das Kinn mit der Unterstützung Deiner Arme in Brustrichtung ohne die aufrechte Körperposition zu vernachlässigen oder Deine Schultern in die Höhe zu ziehen
  • Verweile in dieser Dehnposition für einige Minuten und lockere die Spannung langsam wieder
  • Wiederhole die Übung für einige Male

Hier geht es darum, Nackenschmerzen zu bekämpfen, die aufgrund einer steifen Nackenmuskulatur eingesetzt haben.

Übung 6

  • Begib Dich in eine aufrechte Position vor eine Wand
  • Positioniere den Arm, auf dessen Seite die Nackenmuskulatur mehr Probleme bereitet, in gestreckter Form an der Wand. Die Arminnenfläche sollte eine horizontale Ebene zur Wand darstellen, während Deine Schulter einen direkten Kontakt zur Wand besitzt
  • Drehe Dich nun von der Wand langsam weg und rotiere mit dem Oberkörper so gut es geht, ohne Deine Schulter von der Wand zu lösen. Bleibe in dieser Dehnung für etwa 30 Sekunden
  • Drücke Deinen Ellenbogen sowie Deine Hand circa 10 Sekunden mit voller Intensität gegen die Wand
  • Löse die Spannung wieder
  • Wechsle die Ausgangsposition und platziere den Arm ein Stück höher als eben, sodass sich ein Winkel von etwa 15 Grad zu der horizontalen Ebene ergibt
  • Drehe Dich erneut von der Wand weg und gehe noch tiefer in das Dehngefühl, während Du dabei gleichmäßig ein- und ausatmest
  • Wenn es Dir möglich ist, nutze eine noch höhere Positionierung des Arms (45 Grad Winkel), presse Deine Schulter gegen die Wand und drehe Dich wieder für etwa 30 Sekunden in die besagte Dehnung

Diese Übung soll dazu beitragen, das Schulter-Arm-Syndrom zu verbessern und Schmerzen in den Schultern sowie dem Nacken zu lockern. Auch die Mobilität des Armes, die mitunter aufgrund der Beschwerden beeinträchtigt ist, lässt sich so wieder steigern.

Übung 7

Diese Übung eignet sich für den typischen Handynacken, das heißt für Verspannungen, die aufgrund einer fehlerhaften Haltung einsetzen und Schmerzen verursachen.

  • Platziere Deinen Kopf ganz gerade und versuche das Kinn langsam nach hinten zu ziehen. Überstrecke den Kopf so gut wie Du kannst in die hintere Richtung und lege ihn in den Nacken
  • Als Hilfe darfst Du Deinen Kopf mit Deiner Hand von hinten etwas stützen
  • Verweile in der Dehnung für rund zweieinhalb Minuten und achte auf einen aufrechten Rücken
  • Wiederhole die Übung einige Male

Übung 8

  • Führe eine sanfte Rollmassage mit einem Faszienball aus
  • Starte an dem Knochen hinter Deinem Ohr (links), rolle mit dem Ball gleichmäßig, langsam sowie kraftvoll den Nackenstrang entlang zum Schulterblatt
  • Wiederhole den Ablauf für beide Nackenseiten
  • Setze Dich aufrecht hin, Arm anwinkeln, Ellbogen sowie Schulter hinunterziehen (linke Seite), Kopf um etwa 45 Grad drehen
  • Lege die zweite Hand über den Kopf und versuche, mit den Fingern das Ohr der anderen Seite (links) zu berühren
  • Kinn langsam in Richtung Kehlkopf drücken, Kopf dabei zu der jeweiligen Seite (hier rechts) nach unten ziehen, um auf der gegenüberliegenden Seite (links) eine Dehnung zu spüren
  • Schulter und Arm aus der Ausgangsposition (linke Seite) nun unverändert lassen, Kopf jedoch gerade aufrichten
  • Erneut mit der zweiten Hand (rechts) über Kopf an das gegenüberliegende Ohr (links) greifen, Kopf dann komplett seitlich nach der Seite ziehen, deren Hand über Kopf greift (rechts)
  • Jetzt kommt es auf die Gegenspannung an, dafür den Kopf nach etwa 60 Sekunden in die andere Richtung (links) und in die andere Hand drücken
  • Spannung lösen und wieder in die andere Richtung ziehen
  • Die Ausgangsschulter bleibt tief, der Kopf wird nun gerade positioniert
  • Greife mit der zweiten Hand (rechts) an den Hinterkopf, ziehe den Kopf behutsam, gerade nach vorne unten und versuche so, das Kinn in Brustrichtung zu führen
  • Sobald ein Dehngefühl einsetzt, einen sanften Zug in Richtung der zweiten Seite (rechts) geben. So wird die tiefer liegende Halsmuskulatur gedehnt
  • Bewusst und langsam Ein- sowie Ausatmen
  • Begib Dich nach 60 Sekunden wieder in die Gegenspannung, Kopf dafür ganz sanft nach oben in die Hand der Ausgangsposition (links) drücken
  • Übung verlassen und für die andere Seite wiederholen
  • Setz Dich zum Abschluss aufrecht hin, Kopf bleibt gerade
  • Ziehe das Kinn und dann den Kopf behutsam nach hinten (Überstreckung)
  • Einige Sekunden halten und Spannung lösen

Tipp: Zur Unterstützung könntest Du auch eine Hand an den Hinterkopf legen.

Diese Übung eignet sich bei Bandscheibenproblemen im HWS-Bereich.




Übung 9

  • Setz Dich aufrecht hin und greife mit den Fingern weiter hinten an den Kopf
  • Ziehe Dein Kinn in Brustrichtung
  • Ziehe auch die Hände und Arme sanft nach vorn für ein intensiveres Dehngefühl
  • Bleibe 2 Minuten in der Dehnung und löse diese langsam wieder

Diese Übung ist gut für die Korrektur bei verschobenem Atlas-Wirbel




Nackenschmerzen tapen

Nackenschmerzen lassen sich auch durch Tapes verbessern, denn ein richtig gesetztes Kinesio-Tape sorgt dafür, dass die Muskulatur eine passende Stabilisierung erhält. Dies empfiehlt sich, um die Nackenschmerzen Übungen einfacher ausführen zu können, aber genauso um eine Schonhaltung zu vermeiden und Verkrampfungen entgegenzuwirken.

Tapes sind mittlerweile gerade im Bereich Nackenmuskulatur sehr beliebt, denn aufgrund des sanften Drucks, welchen das Taping verursacht, wird das Gewebe positiv beeinflusst, was schmerzlindernd und entkrampfend wirken kann. Kinesio-Tapes lassen sich entweder selbst kleben, insofern die passende Anleitung vorhanden ist, oder aber durch einen Physiotherapeuten/ Arzt professionell anbringen und halten rund 7 bis 10 Tage, je nach Körperregion und Belastung.

Frau bekommt Nacken getaped

Nackenschmerzen – Was hilft schnell?

Wenn der Nacken große Probleme bereitet und Du nach einer schnellen Hilfe suchst, empfiehlt sich Wärme. Schließlich sorgt der Einfluss von jener dafür, dass sich Verkrampfungen oder auch Verhärtungen in der Nackenregion sowie im Schulterbereich wieder lösen. Die Wärmezufuhr lässt sich entweder durch passende Pflaster oder aber eine Wärmflasche, ein Körnerkissen sowie handelsübliche Wärmepacks erzeugen.

Außerdem könntest Du Dich für eine vorrübergehende Behandlung der Schmerzen entscheiden und passende Medikationen einnehmen. Ein schmerzstillendes Mittel erweist sich als vorteilhaft, um im Körper zunächst die Schmerzrezeptoren zu blockieren, den akuten Schmerzreiz zu lindern und dadurch die Verkrampfung innerhalb der Nackenregion zu lockern. Schmerzmittel sollten stets nach Packungsanleitung und lediglich für einen begrenzten Zeitraum angewandt werden, damit sie ihre Wirkung zeigen. Schmerzmittel gibt es in leichterer Form rezeptfrei in der Apotheke, während bei akuten Problemen auch der Arzt ein passendes Analgetikum verordnen könnte.

Frau bekommt Nackenmassage

Ist Massage gut bei Nackenschmerzen?

Wenn sich Schmerzen im Nackenbereich zeigen, kann auch eine Massage hilfreich sein. Doch, hierbei solltest Du einige Punkte beachten, darunter:

  • Bei akuten Nackenschmerzen mit Bewegungseinschränkungen darf keine Massage stattfinden
  • Die Nackenregion ist sehr empfindsam, deswegen dürfen die Massagen niemals mit viel Druck absolviert werden
  • Vermeide den direkten Kontakt zu den Weichteilen (zum Beispiel den Seitensträngen des Halses, Kehlkopf, Schlagader und ähnlichem)
  • Die Schmerzen dürfen nicht durch eine Infektion, Verletzung oder ein starkes Lymphödem entstanden sein, denn hier würde eine klassische Massage die Problematik eher verschlimmern

Für eine sanfte Nackenmassage bietet es sich daraufhin an, mit beiden Daumen ganz vorsichtig die verspannte Muskulatur entlang zu streichen. Auch sanfte Klopfungen gegen die Muskeln sind erlaubt. Es wäre sinnvoll, mit den Fingern ganz vorsichtig links und rechts neben der Halswirbelsäule (nie direkt darauf) jeweils in Ohrrichtung gleichzeitige Streichungen zu absolvieren oder an der Haut ganz sanft zu ziehen. Auch vorsichtige Kreisungen auf den verhärteten Triggerpunkten sind denkbar für eine behutsame und risikoarme Nackenmassage. Grundsätzlich sollte jedoch vor der Anwendung einer passenden Massage Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden, während sich die Durchführung bei einem fachkundigen Experten als sinnvoll erweist, da er diesen sehr empfindsamen Bereich durch seine Kompetenzen besser behandeln kann.

Fazit

Nackenschmerzen sind ein komplexes Phänomen und lassen sich erst erfolgreich behandeln, wenn die Auslöser gefunden sowie aufgehoben werden können. Durch die richtigen Übungen, präventiv oder auch therapiebegleitend, und eine gesunde Lebensweise mit Ruhe, Bewegung sowie ausgewogener Ernährung lassen sich die Schmerzreize in Kombination mit einer passenden Schmerztherapie jedoch langfristig erfolgreich bekämpfen.

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