Massieren lernen - Resonanz im Innen und Außen

Was Düfte bewirken können

Jeder von uns hatte bestimmt schon einmal so ein wunderbares Déjà-vu-Erlebnis. Ein sanfter Duft umweht uns und für einen kurzen Moment hält die Welt an. Wir fühlen uns zurückversetzt in eine Zeit, in der genau diese faszinierende Essenz Wohlgefühl oder Betörung ausgelöst hat. Emotionen werden geradezu bildhaft und zum Greifen nah. Diese kleinen Assoziationen sind es, die Glücksgefühle zum Überschäumen bringen. Auch bei der Partnerwahl spielen Düfte eine übergeordnete Rolle. Ohne es selbst gezielt zu steuern, sagt uns das Unterbewusstsein, ob wir jemandem positiv oder negativ gegenüberstehen. Da kann die Optik noch so toll sein, wen Sie partout nicht riechen können, demjenigen werden Sie keine tiefergehende Zuneigung entgegenbringen. Die Parfumindustrie hat sich dieses Wissen um das Gefühlsleben zunutze gemacht und verführt ihre Kunden mit immer neueren Kreationen.

Massieren lernen - Aromamassage im Wandel der Zeit

Düfte spielten im Wandel der Zeit schon immer eine sehr große Rolle. Als die Menschheit das Feuer für sich entdeckte, begann auch die Geschichte des Räucherns. Die vollzogenen Rituale sollten eigentlich die bösen Geister fernhalten, gaben aber noch einen anderen Effekt preis. Der Wohlgeruch der verräucherten Harze und Kräuter hatte nämlich auch einen ganz direkten Einfluss auf Körper, Geist und Seele und steigerte das Wohlbefinden. In diesem Zusammenhang wurde die Bezeichnung "Parfum" geboren, denn sie bedeutet nichts Anderes als "per Fumum- durch den Rauch".

Als Vorreiterin der heutigen Aromatherapie gilt Kleopatra. Man sagte ihr nach, dass sie mit ihrem Wissen um die geheimnisvollen Düfte und den selbst geschaffenen Kreationen sogar die Natur verzaubern konnte. Im Laufe der Zeit hat sich herauskristallisiert, dass der positive Effekt der Duftstoffe in Verbindung mit einer Massage besonders wohltuend erweist. Die Botenstoffe tragen zur Entspannung bei, lockern die Muskulatur, lösen seelische und körperliche Blockaden und bringen uns wieder ins Gleichgewicht.

Welche Duftnoten kommen zum Einsatz?

Sie werden beim Massieren lernen recht schnell merken - so individuell wie die Essenzen, so unterschiedlich sind auch die Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele. Wenn Sie Ihr Wissen intensiviert haben, dann können Sie die ätherischen Öle gezielt einsetzen, um die vom Klienten gewünschte Wirkung zu erreichen.

  • Zitrone: wirkt anregend und konzentrationsfördernd
  • Rose: gilt als lustfördernd und anregend zugleich
  • Rosmarin: verringert die Schmerzwahrnehmung und belebt den Körper
  • Melisse: löst Verspannungen, hilft bei Depressionen und Schlafstörungen
  • Lavendel: sorgt für Ausgeglichenheit, vermindert Stimmungsschwankungen
  • Zimt: entfaltet eine harmonisierende Wirkung und regt an
  • Bergamotte: löst Krämpfe und Ängste, hilft bei Erschöpfung
  • Zedernholz: fördert die Entspannung, beruhigt die Nerven

Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Pflanzenauszüge und sollten unter keinen Umständen pur zur Anwendung kommen. Die menschliche Haut reagiert sehr sensibel auf die Substanzen, ein Brennen, Rötungen oder gar stärkere Haureizungen wären die Folge. Mit Hilfe einer Trägersubstanz, wie Sesam-, Mandel- oder Olivenöl wird die duftende Essenz vermischt. Wenn Sie in Ihrer Weiterbildung massieren lernen, erwerben Sie auch Kenntnisse über Mischungsverhältnisse und Auswahl der jeweiligen Öle und können sich diese je nach Bedarf selber zusammenstellen.

Massieren lernen heißt Kontakt aufnehmen

Eine Vielzahl von Erkrankungen lassen sich wesentlich besser behandeln, wenn wir ganz bewusst erkennen, dass sich die Einflüsse der Natur positiv auf unser Wohlbefinden auswirken und ganz tief in unserer Seele ihren Platz finden und wirken. Wenn Sie massieren lernen, dann können Sie intuitiv spüren, was Körper und Seele Ihres Klienten besonders gut tut. Die wirksamen Massagegriffe in Verbindung mit geballter Pflanzenpower lassen uns zur Ruhe kommen sowie neue Energie und Kraft tanken. Wenn die Möglichkeit besteht, dann, kann man vor der Massageanwendung in ein vitalisierendes Wannenbad tauchen. Dabei werden die Hautporen geöffnet und die verwendeten Öle können später besser aufgenommen werden.

So harmonisch und fließend wie die Natur selbst, werden dann auch die Massagegriffe sein. Beim Massieren lernen Sie die Langsamkeit zu schätzen. In der Ruhe liegt die Kraft, die uns trägt. Mit sachten, ja geradezu liebevollen Bewegungen beginnt die Ganzkörpermassage. Von den Armen abwärts über Körper bis hin zu den Füßen wird der Klient in wohltuende Berührungen in Verbindung mit duftenden Essenzen gehüllt. Den Abschluss bildet das Gesicht. Um das Erlebnis der Massage nachwirken zu lassen, ist eine anschließende Ruhezeit förderlich.

Indikation einer Aromamassage

Immer dann, wenn Sie Natur anwenden, hören Sie auch die leise Stimme der Seele. Einfach, aber wirkungsvollen präsentiert sich die Zusammensetzung der Essenzen. Die Duftnoten lassen uns Hektik und Stress vergessen und wenn man in die sanften Berührungen eintaucht, dann findet man sein inneres Gleichgewicht wieder, der Schleier hebt sich und man kann wieder positiver nach vorn blicken. Neu zu fühlen, zu wagen und immer wieder Neues zuzulassen - darin besteht unsere Chance. Eine Aromamassage hilft nicht nur unserer Seele, sie unterstützt auch die Heilung körperlicher Beschwerden. Dazu gehören:

  • Verdauungsbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Nervosität
  • Atemwegserkrankungen
  • Abgeschlagenheit
  • Schlafstörungen

Zusammenfassung

Gestalten Sie Ihren eigenen beruflichen Weg von innen heraus. Mit Motivation, Bewusstsein und Empathie gelangen Sie mit Freude und jeder Menge Kraft ans Ziel. Am Anfang steht immer der Gedanke, die Idee, welche zur Veränderung führt. Massieren lernen kann ihre inneren Ressourcen stärken und sie dazu motivieren, den tiefsten Interessen nachzugehen. Beim Massieren lernen steht der Mensch in seiner Gesamtheit stets im Vordergrund. In Verbindung mit den jeweiligen Grifftechniken können Sie die Signale Ihres Gegenübers einschätzen und somit ganz individuell auf Klienten eingehen.

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