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Die klassische Ganzkörpermassage — auch schwedische Massage oder Schwedenmassage genannt — ist die Mutter aller modernen Massageformen und Grundlage jeder Massage-Ausbildung. Entwickelt hat sie der schwedische Gymnastiklehrer Pehr Henrik Ling (1776-1839). Mit fünf charakteristischen Grifftechniken — Streichen, Kneten, Reiben, Klopfen und Vibrieren — werden Muskulatur und Bindegewebe systematisch behandelt. Das Ergebnis: gelöste Verspannungen, verbesserte Durchblutung, aktivierter Lymphfluss und tiefe Entspannung. In dieser ausführlichen Anleitung lernen Sie alles über Geschichte, die 5 Grifftechniken, den professionellen Behandlungsablauf einer 60-Minuten-Ganzkörperanwendung sowie Wirkung, Indikationen und Kontraindikationen.
„Wie man sich bettet, so liegt man.“ Das gilt wohl für alle Bereiche des Lebens. Häufig steckt in der detaillierten Vorbereitung das Geheimnis des Erfolgs. Gerade bei Massagen und anderen Wellnessbehandlungen darf die richtige Vorbereitung nicht fehlen. Das gilt zum einen für die Umgebung und für die behandelnde Person aber auch der Massagekunde wird auf die nachfolgende Behandlung vorbereitet, damit er sich intensiv entspannen kann. In einer professionellen Massageausbildung lernen die Teilnehmer/innen, worauf es bei einer guten Vorbereitung ankommt. Zuerst einmal ist natürlich wichtig, den Raum gemütlich und warm zu gestalten, so dass die Kunden sich wohlfühlen können.
Ein wichtiges Ausstattungselement ist dabei die Massageliege. Sie sollte sowohl in Rücken- wie auch in Bauchlage bequem sein. Probeliegen ist vor dem Kauf daher unverzichtbar. Die Liege sollte breit genug sein, damit auch kräftigere Personen ausreichend Platz haben und während des Liegens ihre Arm neben sich legen können. Hilfreich ist eine Gesichtsöffnung, die bei der Bauchlage zum Tragen kommt. Ein weicher Bezug und bei jedem Kunden ein frisches Handtuch gehören ebenso zu diesem wichtigen Basiselement. Ebenso sollte die Massageliege in der Höhe verstelltbar sein, damit die behandelnde Person sie individuell anpassen und während der Massage eine gute Haltung einnehmen kann.
Immer locker bleiben – das sagt sich so leicht. Ob es die Haltung am Schreibtisch ist, eine immer gleiche Bewegung oder Stress und dauerhafter Druck – Verspannungen entstehen schnell. Und wer einmal mit ihnen zu kämpfen hat, wird sie nicht ohne Weiteres wieder los. Ein gutes Mittel, um Verspannungen vorzubeugen oder sie zu lindern, ist Bewegung.
Interessante Informationen: Am besten ist es, jeden Tag aktiv zu werden und den Rücken mit Hilfe spezieller Übungen zu stärken. Oft reichen schon 15 Minuten am Tag aus, um den Rücken belastbarer und fitter zu machen. Hilfreich ist es, die Übungen in die tägliche Routine einzubauen und beispielsweise morgens nach dem Aufstehen damit in den Tag zu starten oder sie direkt nach Feierabend zu absolvieren.
Den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, telefonieren, tippen und wenig bewegen – im Büro entspannt zu bleiben, ist manchmal ein Kunststück. Doch um ein Kunststück vollbringen zu können, braucht es bekanntlich viel Übung. Wer seine Muskulatur in Bewegung bringt, hat weniger Last mit Verspannungen. Es gibt viele einfache, aber effektive Übungen, die in der Pause zwischendurch Entlastung für die angespannte Muskulatur schaffen können. Um der strapazierten Nackenmuskulatur etwas Gutes zu tun, eignet sich beispielsweise die folgende Übung:
Meistens trainieren Körperübungen nur die Muskulatur. Bei Pilates ist das anders, denn diese ganzheitliche Methode wirkt auch positiv auf den Geist und soll den gesamten Organismus in Einklang bringen. Ganz zentral für Pilates ist die Körpermitte, die bei allen Übungen einbezogen wird. Sie wird auch als Kraftzentrum oder Powerhouse bezeichnet, denn von hier aus werden die langsam und kontrolliert ausgeführten Bewegungen gesteuert. Auch auf die Atmung kommt es beim Pilates an, denn sie sollte im Einklang mit den Übungen stehen. Durch die Konzentration auf Atmung und Bewegung treten die Sorgen des Alltag sowie Stresssituationen in den Hintergrund. Auf diese Weise wird es möglich, durch Pilates zu entspannen und loszulassen.
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