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„Wie man sich bettet, so liegt man.“ Das gilt wohl für alle Bereiche des Lebens. Häufig steckt in der detaillierten Vorbereitung das Geheimnis des Erfolgs. Gerade bei Massagen und anderen Wellnessbehandlungen darf die richtige Vorbereitung nicht fehlen. Das gilt zum einen für die Umgebung und für die behandelnde Person aber auch der Massagekunde wird auf die nachfolgende Behandlung vorbereitet, damit er sich intensiv entspannen kann. In einer professionellen Massageausbildung lernen die Teilnehmer/innen, worauf es bei einer guten Vorbereitung ankommt. Zuerst einmal ist natürlich wichtig, den Raum gemütlich und warm zu gestalten, so dass die Kunden sich wohlfühlen können.
Ein wichtiges Ausstattungselement ist dabei die Massageliege. Sie sollte sowohl in Rücken- wie auch in Bauchlage bequem sein. Probeliegen ist vor dem Kauf daher unverzichtbar. Die Liege sollte breit genug sein, damit auch kräftigere Personen ausreichend Platz haben und während des Liegens ihre Arm neben sich legen können. Hilfreich ist eine Gesichtsöffnung, die bei der Bauchlage zum Tragen kommt. Ein weicher Bezug und bei jedem Kunden ein frisches Handtuch gehören ebenso zu diesem wichtigen Basiselement. Ebenso sollte die Massageliege in der Höhe verstelltbar sein, damit die behandelnde Person sie individuell anpassen und während der Massage eine gute Haltung einnehmen kann.
Ihre angenehme Wärme und die wohltuende Wirkung machen die Fangopackung aus. Bei der ursprünglich aus Italien stammenden Anwendung wird eine Packung verwendet, die aus gemahlenem Mineralgestein und Thermalwasser besteht. Zusätzlich können auch Algen eingesetzt werden. Die erdige Masse wird auf angenehme 45 bis 50 Grad erwärmt und großzügig auf den Körper aufgetragen.
Interessante Informationen: Mit einem Tuch bedeckt kann die Wärme nicht so schnell entweichen und entfaltet zusammen mit dem Heilschlamm ihre wohltuende Wirkung. Die Wellnessanwendung ist deshalb so beliebt, weil sie auf Muskeln und Gelenke einen positiven und häufig entspannenden Einfluss ausübt. Fangopackungen stärken darüber hinaus das Immunsystem und regen Durchblutung und Stoffwechsel an.
Manchmal muss es einfach sein: ein ganzer Tag nur für das eigene Wohlbefinden. Handy, Telefon und Computer haben Pause, es ist verwöhnen lassen und entspannen angesagt. Am besten ist ein solcher „Kurzurlaub“ in einer Wellnesseinrichtung wie beispielsweise einem Wellnessressort oder einem Schwimmbad mit Wellnessbereich möglich. Gerade die Kombination verschiedener Angebote kann sehr wohltuend für Körper und Geist sein, da sie sich sehr gut ergänzen.
So wird der Saunabesuch vielleicht noch entspannender, wenn die erwärmte Muskulatur durch eine Wellness-Massage zusätzlich gelockert wird. Auch Solebad und Massage unterstützen sich gegenseitig und verstärken so ihre Wirkung. Optimal ist es natürlich, wenn die Uhr dabei nicht im Nacken sitzt und am besten der ganze Tag für das Entspannen reserviert ist.
Bewusst den eigenen Körper wahrzunehmen, kann helfen, Beschwerden aufzuspüren. Muskelverspannungen, zum Beispiel, können auf diese Weise leichter gelöst werden. Es gibt verschiedene Entspannungstechniken, die bei Verspannungen hilfreich sind oder die deren Entstehen verhindern können. Eine einfache aber effektive Methode ist die progressive Muskelentspannung. Hierbei werden die Muskeln nacheinander bewusst angespannt und anschließend wieder locker gelassen. Auf diese Weise erfährt der Körper Muskel für Muskel Entspannung. Wichtig ist, dass diese Entspannungsmethode in einer ruhigen Atmosphäre durchgeführt wird. Ebenso spielt das regelmäßige Ausüben der progressiven Muskelentspannung eine entscheidende Rolle. So fällt das Entspannen immer leichter und unter Stress verspannt der Körper nicht so schnell.
Wasser kann viel Positives im menschlichen Körper bewirken. Wie schon Pfarrer Sebastian Kneipp wusste, kommt es dabei auf die richtige Temperatur bei den verschiedenen Anwendungen an. Eine der bekanntesten Kneipp'schen Methoden ist sicherlich das Wassertreten. In unzähligen Parks gibt es Tretbecken, die sich vor allem im Sommer großer Beliebtheit erfreuen. Wassertreten wird zum Ausgleich des Wärmehaushalts empfohlen und soll auch bei Infektanfälligkeit stärken sowie wohltuend bei Schlafstörungen wirken.
Interessante Informationen: Kalte Güsse, wie zum Beispiel der Knieguss, können die Durchblutung fördern und Venenleiden vorbeugen. Die Wasseranwendungen sind vielfältig anwendbar und können sehr wohltuend sein. Als Grundsatz gilt jedoch, dass kaltes Wasser nicht auf kalter Haut angewendet werden sollte.
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